Ein Interview mit Herrn Pfarrer X.
 
Pfarrer X.
(naturgetreue
Handzeichnung)
Joachim Koßmann

Sehr geehrter Herr Pfarrer X.!
Wie ich Ihren zahlreichen Zuschriften entnommen habe, ist es Ihnen ein dringendes Bedürfnis, sich in der Öffentlichkeit zu äußern. Dazu möchte ich Ihnen in diesem Interview Gelegenheit geben.
Im Gegenzug können Sie selbstverständlich auch mir Fragen zusenden, die ich dann beantworten werde. Ganz besonders lieb wäre es, wenn Sie mir mal ein schönes Foto von sich zuschicken würden. Sie können mir, wie gehabt, Ihre Antworten anonym zusenden durch die frei zugänglichen Gästebücher von www.anticlerus.com.

 

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., warum bleiben Sie eigentlich anonym?

Pfarrer X:........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., über acht Jahre haben Sie sich nicht öffentlich äußern wollen. Woher kommt der Sinneswandel?

Pfarrer X.:.......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Veröffentlichungen?

Pfarrer X.:............

Joachim Koßmann: Glauben Sie, daß die Leser Ihre anonymen Zuschriften, die oft genug auch noch in Fäkalsprache abtefaßt sind, ernst nehmen?

Pfarrer X.:..........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie interessieren sich sehr für die Geldangelegenheit anderer Menschen, nicht nur meiner. So interessieren Sie sich auch für Carmens Einkommen und das "des Freundes vom Amway Geschäft". Warum? Das geht Sie doch eigentlich gar nichts an!

Pfarrer X.:......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie hatten 12.000,-- DM erhalten, um damit die Pflege für das Grab Ihrer Mutter bezahlen zu können. Warum lassen Sie die Gruft vergammeln?

Pfarrer X.:........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie erhalten vom Staat ein Gehalt in Höhe von ca. 4.000 € / Monat. Welche Leistungen erbringen Sie dafür für die Allgemeinheit?

Pfarrer X.:........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., wie begründen Sie Ihre (irrige) Auffassung, daß Sie der frei erfundene evangelische Pfarrer dieser Website sein sollen?

Pfarrer X.:.......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., ich gehe wohl recht in der Annahme, daß Sie noch niemals einen Auftritt von mir gesehen haben. Wieso können Sie dann meine künstlerische Leistung beurteilen?

Pfarrer X.:......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie haben mir geraten, mir eine "einfache Arbeit" zu suchen. Warum haben Sie etwas dagegen, daß ich reich werde?

Pfarrer X.:.......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., allgemein gefragt, warum interessieren Sie sich überhaupt so sehr für meine Person?

Pfarrer X:........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie halten mich für einen Versager. Warum haben Sie dann Angst vor mir?

Pfarrer X.:.......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Ihnen sind diese Veröffentlichungen ein Dorn im Auge. Warum wäre es Ihnen lieber, wenn jene unterblieben?

Pfarrer X.:...........

Joachim Koßmann: Nun zu Ihrer Person, Herr Pfarrer X.. Warum haben Sie Ihre alte Kirchengemeinde verlassen?

Pfarrer X.:...........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie haben vor Gericht die Steuerhinterziehung nicht bestritten. Warum haben Sie die Steuerhinterziehung nicht einfach abgeleugnet, wenn Sie wirklich ein so gutes Gewissen haben?

Pfarrer X.:..........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., nennen Sie bitte Geburts- und Sterbejahr Ihrer Mutter! Spontan! Vor Gericht wußten Sie es nämlich nicht!

Pfarrer X.:.........

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., Sie wollten eine Website über einen vermeintlichen kleinen Bruder veröffentlichen. Warum tun Sie es nicht?

Pfarrer X.:.......

Joachim Koßmann: Herr Pfarrer X., was ist mit dem Grab Ihrer Großmutter geschehen? Das existiert wohl gar nicht mehr!

Pfarrer X.:.......

HERR PFARRER X., DIE BEVÖLKERUNG WARTET AUF IHRE ANTWORT!

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