Religionssatire

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Die ultimative Satire Seite zum vorletzten Tabu von Staat und Gesellschaft

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Religionssatire habe ich mich bislang nur wenig beschäftigt, so konnte ich Ihnen bisher auch nur einen einzigen Beitrag dazu anbieten.

Zum Einen gehört Religion zur Privatangelegenheit des Menschen, und da soll von mir aus jeder glauben, was er will, selbst wenn es der größte Unsinn ist. Ich würde auch niemanden tadeln, der z. B. an die Astrologie oder an Geistheilung glaubt. Jedem das Seine...

Doch der sich immer stärker ausbreitende Basisatheismus weiter Kreise der Bevölkerung hat nun natürlich auch eine gewisse Gegenbewegung der religiösen Menschen ausgelöst, die sich bedrängt sehen, von der Gesellschaft als Narren abgestempelt zu werden.

Da Argumente fehlen rufen viele religiöse Menschen zur Verteidigung ihrer Religion zur Gewalt auf, ich erinnere nur an die Überreaktionen radikaler Moslems wegen der Mohammedkarrikaturen. Selbst das Schalker Fußballlied "Blau und Weiß" soll den Propheten beleidigen. Zwar dauerte es 45 Jahre, bis den Moslems das überhaupt aufgefallen ist, aber vielleicht ist jeder an den Haaren herbeigezogene Vorwand gut genug, um sich als bedauernswerte Mitglieder einer verfolgten Religionsgemeinschaft zu präsentieren.

Doch die Christen schaffen das gleichermaßen gut. So zum Beispiel die Aktion "Kinder in Gefahr", die mangels Argumente das Christentum mit der guten alten Holzhammermethode verteidigen will. Hier Auszüge aus einer öffentlichen Petition, die diese Organisation an den deutschen Bundestag richten will:

"· Die Blasphemie, die sich seit der Novellierung des § 166 StGB durch die sozial - liberale Koalition wie eine Seuche entfaltet, wird immer unverschämter und versucht kaum noch den Haß gegen das Christentum zu kaschieren...

· Die Homosexuellen - Organisation LSVD, die von vielen Politikern hofiert wird, machte Mitgliederwerbung auf deren Internetseite mit Hetzparolen gegen Papst Benedikt XVI.

· Im Bundesland Brandenburg wurde das Unterrichtsfach LER - Lebensgestaltung, Ethik, Religion als Ersatz zum Religionsunterricht eingeführt.

 

Jeder Mensch kann unschwer erkennen, daß diese Entwicklung zur Zerstörung der religiösen und kulturellen Grundlagen Deutschlands führt.

Deshalb bitte ich Sie, vor dieser Entwicklung nicht die Augen zu verschließen, sondern Mittel und Wege zu finden, in Deutschland das Christentum zu fördern und Angriffe auf dieses abzuwehren. Vor allem durch folgende Maßnahmen:

 

· Absoluter Schutz christlicher Symbole vor Blasphemie durch eine Reform des § 166 StGB: Die religiösen Empfindungen sollen respektiert, die Religionsbeschimpfung soll bestraft werden, unabhängig davon, ob der öffentliche Friede gestört wird oder nicht.

· Die Werte und Prinzipien des Christentums als die Basis eines gesunden gesellschaftlichen Zusammenlebens fördern und verbreiten."

Wie soll man nun diese Aussagen interpretieren?

* Das deutsche Christentum ist aus eigener Kraft nicht mehr lebensfähig und muß künstlich gefördert werden?

* Kritik gegenüber Kirche, Papst und Religion muß verboten werden?

* Wieso können religiöse Menschen keine Kritik an ihrer übermächtigen und absolut richtige Religion verkraften?

Diese Aussagen sind in der Tat ein Armutszeugnis für das Christentum und die Christen.



   
       
       

Hinweis: Alle hier wiedergegebenen Geschichten sind wirklich völlig frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit natürlichen oder juristischen Personen, tatsächlichen Geschehnissen wäre rein zufällig und von mir auf gar keinen Fall beabsichtigt! Äährlich!!!
Werden Angehörige einzelner Berufsgruppen karrikiert, bezieht sich diese Kritik ausschließlich auf die "schwarzen Schafe". Sicherheitshalber distanziere ich mich von diesem Machwerk.
Alle Texte und Fotos stammen von mir, einige Fotos aus meinem privatem Archiv. Das Web - Dessin ist ebenfalls eine Eigenproduktion. Für Ihre Kritik, Verbesserungsvorschläge und Anregungen wäre ich jederzeit dankbar. Jedoch lassen Sie bitte die Öffentlichkeit an Ihren Ideen teilhaben und nutzen Sie das Gästebuch!

Joachim Koßmann

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